Kein Bedarfsmodell
Umsatzverlauf, Auftragslage, Kundenfrequenz, Pflegebedarf und Mindestbesetzung je Zeitfenster fließen nicht ein. Die Besetzung ergibt sich allein aus der Rotation.
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Mitarbeiterzahl, Teams, Woche und Schichtmodell eingeben und sofort eine bearbeitbare XLSX- oder CSV-Datei herunterladen.
Der kostenlose Dienstplan-Generator baut aus Mitarbeiterzahl, Teams, Wochenbeginn und Schichtmodell eine vollständige Kalenderwoche und exportiert sie als echte XLSX-Arbeitsmappe oder als CSV mit Semikolon-Trennung. Beide Dateien öffnen sich direkt in Excel, LibreOffice Calc und Google Sheets und lassen sich anschließend mit eigenen Formeln, Filtern und Pivot-Tabellen weiterverarbeiten. Aufbau und Download laufen vollständig im Browser; es wird nichts hochgeladen.
Der Generator erzeugt eine rotierende Beispielwoche. Namen, Rollen und Schichten können anschließend in Excel oder einer Tabellenkalkulation angepasst werden.
Die Arbeitsmappe entsteht im Browser. Beim Klick auf „Excel (.xlsx) herunterladen“ baut das Skript die einzelnen Bestandteile eines Office-Open-XML-Pakets zusammen – workbook.xml für die Mappe, sheet1.xml für das Tabellenblatt, styles.xml für die Kopfzeilenformatierung – und packt sie mit CRC32-Prüfsummen zu einem ZIP-Archiv. Genau das ist eine XLSX-Datei. Es wird also keine HTML-Tabelle umbenannt und keine Datei von einem Server geladen.
Das Blatt kommt mit einer fixierten Kopfzeile und einem Autofilter über alle zehn Spalten. Makros, externe Verknüpfungen und Verbindungen nach außen enthält die Datei nicht. Alle Zellen werden als Textwerte geschrieben – das ist für die Weiterverarbeitung wichtig und weiter unten beschrieben. Die CSV-Variante nutzt Semikolon als Trennzeichen und ein UTF-8-BOM, damit Excel in deutscher Spracheinstellung Spalten und Umlaute ohne Importdialog richtig erkennt.
| Feld | Was hineingehört | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Wochenbeginn | Das Kalenderdatum des ersten Plantags. Von dort zählt der Generator sieben Tage weiter. | Ein Datum mitten in der Woche wählen und sich über verschobene Wochentage wundern. |
| Anzahl Mitarbeitende | Die Zahl der benötigten Planzeilen zwischen 1 und 100 – nicht die gesamte Kopfstärke des Betriebs. | Aushilfen mitzählen, die in dieser Woche gar nicht eingeplant werden. |
| Teams oder Abteilungen | Eine kommagetrennte Liste. Die Platzhalter werden reihum auf die Teams verteilt. | Mit Schrägstrich statt Komma trennen – dann entsteht nur ein einziges Team. |
| Schichtmodell | Tagschicht 08:00–16:30, Früh/Spät oder Früh/Spät/Nacht. Die Zeiten sind fest hinterlegt. | Ein Dreischichtmodell wählen, obwohl nachts niemand arbeitet. |
| Betriebstyp | Bestimmt ausschließlich den Dateinamen des Exports, etwa dienstplan-einzelhandel.xlsx. | Erwarten, dass daraus branchenspezifische Rollen oder Zeiten entstehen. |
| Betriebsname | Ein reines Orientierungsfeld im Formular. | Annehmen, der Name stünde später in der Kopfzeile der Arbeitsmappe. |
Der Aufbau ist bewusst deterministisch: Gleiche Eingaben ergeben immer dieselbe Datei. Jede Zeile steht für eine Person an einem Tag. Die Spalte Schicht wandert für jede Person mit jedem Tag eine Position im Schichtmodell weiter, sodass Früh-, Spät- und Nachtdienste über die Belegschaft verteilt sind. Jede Person erhält genau zwei freie Tage pro Woche; welche das sind, hängt von der Zeilennummer ab. Die Spalte Pause steht pauschal auf 30 Minuten, Rolle und Notiz bleiben leer, weil beides der Betrieb entscheidet.
Ein Punkt verdient besondere Aufmerksamkeit: Im Dreischichtmodell folgt in der Rotation rechnerisch auf eine Nachtschicht mit Ende 06:30 unmittelbar eine Frühschicht mit Beginn 06:00. Das ist kein Fehler im Export, sondern der sichtbarste Beleg dafür, warum ein automatisch verteiltes Raster vor der Freigabe geprüft und korrigiert werden muss.
Der Export schreibt alle Zellen als Text. Markieren Sie die Spalten Beginn (F) und Ende (G) und weisen Sie das Zeitformat hh:mm zu oder wandeln Sie mit ZEITWERT um. Ohne diesen Schritt liefern Differenzformeln keinen Wert.
In eine neue Spalte K kommt =REST(G2-F2;1)*24-H2/60. REST fängt Schichten über Mitternacht ab, H2 ist die Pause in Minuten. Formatieren Sie die Spalte als Zahl mit zwei Nachkommastellen.
Mit =SUMMEWENN($C:$C;$C2;$K:$K) die Stunden je Mitarbeiter:in summieren und gegen die vertragliche Wochenarbeitszeit stellen. Abweichungen fallen erst hier auf, nicht im Raster.
Über den bereits gesetzten Autofilter nach Datum und Schicht filtern oder eine Pivot-Tabelle mit Datum in den Zeilen und Schicht in den Spalten aufbauen. So wird sichtbar, an welchen Tagen die Besetzung dünn wird.
Die Platzhalter „Mitarbeiter 1“ durch reale Namen ersetzen, Rolle und Notiz füllen und die Datei mit Versionsnummer und Freigabedatum speichern.
Angenommen, eine Filiale plant neun Mitarbeitende in den Teams „Verkauf“ und „Kasse“ im Modell Früh/Spät, Wochenbeginn Montag. Der Generator erzeugt 9 × 7 = 63 Datenzeilen zuzüglich Kopfzeile. Davon sind 45 Dienstzeilen und 18 Frei-Zeilen, denn jede Person bekommt exakt zwei freie Tage.
Früh läuft von 06:00 bis 14:30, Spät von 14:00 bis 22:30 – jeweils 8,5 Stunden brutto. Abzüglich der eingetragenen 30 Minuten Pause bleiben 8,0 Nettostunden je Dienst. Fünf Dienste ergeben 40,0 Wochenstunden pro Person. Bei einer vertraglichen 37,5-Stunden-Woche liegt das Raster damit 2,5 Stunden zu hoch – eine Abweichung, die erst die Summenformel aus Schritt 3 sichtbar macht.
Auch die Verteilung lohnt einen zweiten Blick: Weil die freien Tage nach Zeilennummer versetzt werden, sind an den ersten Wochentagen sieben Personen eingeteilt, gegen Ende der Woche nur fünf bis sechs. Für den Einzelhandel ist das genau die falsche Richtung. Der Export ist deshalb ein Rechenblatt-Entwurf, den man umsortiert – kein Vorschlag, dem man folgen sollte.
Der Generator verteilt ein Muster. Vier Dinge kann er aus den fünf Eingaben grundsätzlich nicht ableiten – und eine fünfte Grenze betrifft die Datei selbst.
Umsatzverlauf, Auftragslage, Kundenfrequenz, Pflegebedarf und Mindestbesetzung je Zeitfenster fließen nicht ein. Die Besetzung ergibt sich allein aus der Rotation.
Höchstarbeitszeit, Pausenlänge, Ruhezeit zwischen zwei Schichten und Ausgleichszeiträume werden nicht kontrolliert. Die Dreischicht-Rotation erzeugt sogar bewusst prüfbedürftige Übergänge.
Teilzeitquoten, Urlaub, Krankheit, Wunschzeiten, Qualifikationen und vertragliche Grenzen sind dem Werkzeug unbekannt.
Die Arbeitsmappe enthält Werte, keine Berechnungen. Stundensummen, bedingte Formatierung und Datenprüfung müssen Sie ergänzen – oder gleich eine der fertigen Vorlagen nutzen.
Erst ein betrieblicher Prüf- und Veröffentlichungsprozess mit Version, Datum und verantwortlicher Person macht aus dem Export einen gültigen Dienstplan.
Nachprüfbar
Methodik: Der Generator erzeugt deterministisch ein editierbares Grundraster: gleiche Eingaben ergeben dieselbe Datei. Es findet keine Optimierung, keine Zufallsverteilung und keine Rechtsprüfung statt. Die genannten Beispielrechnungen sind mit den Standardwerten des Formulars nachvollziehbar.
Quellen zuletzt geprüft am 19. Juli 2026. Rechts- und Steuerinformationen sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
Fragen aus der Praxis
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